Eine fantastische ,Erfahrung‘!

Dank des Corona-Confinement haben wir endlich etwas begriffen. Wir waren, wie immer in unserem bisherigen Leben, mit vollem Terminkalender unterwegs, reisten völlig unter Stress und sind ununterbrochen von einer Station zur nächsten gehetzt. Unsere Visa für Nigeria und die Republik Kongo, die wir uns schon um die Jahreswende mit viel Aufwand und Engagement in Frankfurt besorgt hatten, sind mittlerweile durch die Zeit der weltweiten Pandemie verfallen — und das ist gut so!

Jetzt sind Frank und ich endlich in einem Leben ohne Zeitdruck angekommen, sind unterwegs ohne Zeit und Raum. 
And: we let the good things happen! 

Der rosafarbene See

Lac Retba, auch Lac Rose genannt, ist ein Salzsee im Senegal. Er liegt 35 km nordöstlich der Hauptstadt Dakar und weniger als einen Kilometer landeinwärts der Atlantikküste.

Wegen seiner durch Algen verursachten, besonders in der trockenen Jahreszeit (November bis Juni) sichtbaren, einzigartigen rosaroten Färbung, hat der Lac Rose seinen Namen erhalten.

Le Calao du Lac – wir haben diesen herrlichen Pool ganz für uns alleine und brauchen drei Tage, um von ihm Abschied zu nehmen.

Oase mit Cascade avec un Jardin Botanique

Aus einer geplanten Übernachtung werden drei Tage, die wir auf dem herrlichen Campement Le Caloa du Lac Rose verbringen, eine Wohlfühlen-Oase knapp 30 Kilometer nördlich vor Dakar, Balsam für unsere Seele, wir lassen uns einfach verwöhnen, planschen den ganzen Tag im Pool und essen delikat im gemütlichen Restaurant.

Wir übernachten noch mit einem weiteren Gast. Der Senegaltriel ist wenig menschenscheu, auch von unseren Hunden läßt sich die brütende Dame nicht stören.
Der Senegaltriel ist schon ein bemerkenswerter Vogel, vor allem sein Gesang, ein lautes Schreien, ist auffällig, und besonders nachts sehr laut 😉.

Morgen fährt uns der Traveltiger nach Dakar, er hat leider einen Husten. Irgendetwas quält ihn ganz schrecklich und ein unbekanntes, lautes Knarren irritiert uns sehr—aber es erklärt sich vielleicht damit, dass unser Tiger die ganzen 14 Wochen wie in einem Windkanal stand, von der einen Seite in einer steifen Atlantik-Brise, gewürzt mit feuchtem Salz und Wind, oder vom Land her in einem heißen Sandsturm, der aus der entgegengesetzten Richtung aus der Westsahara kam, aromatisiert mit Sandstaub und Hitze.

Auf dem Campement Le Calau du Lac parkt nur ein weiterer Truck, der darauf wartet, von seinen Besitzern nach der Corona-Krise wieder abgeholt zu werden.

Dakar wartet auf uns

Morgen beginnt für uns nach über einem viertel Jahr Isolation ein ungewohntes Abenteuer–eine Großstadt mit 1.2 Millionen Einwohnern, voller Märkte und Kunst, Sehenswürdigkeiten und Kriminalität—wir müssen zum Veterinär um Medikamente für Ayla und Aster zu besorgen und werden beim größten Hypermarché von ganz Westafrika einkaufen! Alles, was man bevorraten kann—ich wünsche mir so sehr ein Stückchen Wurst—seit fast vier Monaten haben wir keine mehr gegessen! Gebratener Späeeeeckkkkk😬😬😬😬😒🤪🤪🤪🤪🤪🤪!!!

  1. Monika Köhler

    Liebe Familie Krüger ,
    Sie haben von meinem Mann das Motorrad gekauft . Wir hoffen es leistet ihnen gute Dienste !!!
    Wir verfolgen ihre Reise mit großem Interesse und hoffen, dass es ihnen weiterhin gut geht !!!
    Liebe Grüße aus Lahnstein ,
    Monika und Rainer Köhler 🙋‍♀️🙋‍♂️

    • Heike Krüger

      Liebe Familie Köhler,
      leider ist die Suzuki nicht mit auf unserer Reise. Wir hatten von Anfang an Probleme mit der Maschine. Wir konnten die Schaltung nicht bedienen, die Neutralstellung ließ sich kaum oder gar nicht einstellen. Außerdem haben wir festgestellt, dass die Maschine Spuren aufwies, die darauf hinweisen, dass die Maschine einen Unfall hatte. Zumindest die Spuren am Auspuff und an der Fussraste haben eindeutig darauf hingewiesen, dass die Maschine schon einmal über den Asphalt gerutscht ist. Sie haben uns die Maschine als unfallfrei verkauft. Wir haben die Suzuki schweren Herzens wieder verkauft. Es freut uns trotzdem sehr, dass Sie unsere Reise verfolgen. Allerdings verläuft unsere Reise nicht wie geplant. Seit Anfang März sitzen wir im Senegal fest und wie ein Reisen sich in Zukunft gestaltet, bleibt abzuwarten. Ihnen wünschen wir alles Gute, bleiben Sie gesund und herzlichste Grüße aus Senegal! Heike und Frank Krüger

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