Senegal Tour

Challenge und Chance – das CORONA-Confinement

Eine Chance, ein Abenteuer und eine Challenge – 14 Monate lernen wir dieses westafrikanische Land kennen. Ein langer Aufenthalt, der für einen ,normalen' Touristen sonst unmöglich wäre.

Abenteuer oder Katastrophe? Vierzehn Monate erleben wir dieses unwahrscheinlich gastfreundliche Land während eines weltweiten Ausnahmezustands. Ein so langer Aufenthalt ist für einen ,Normal-Touristen sonst unmöglich.

Durch die weltweite Pandemie sind wir nun schon seit 14 Monaten im Senegal unterwegs.

Saint-Louis und Dakar

Die ersten dreieinhalb Monate haben wir im Campement Zebrabar bei Ursula und Martin Dürig verbracht. Die Zebrabar ist bei Reisenden auf der Westroute Afrikas sehr bekannt und die Anlage des Schweizer Ehepaars liegt sehr exponiert am Senegalfluss im Parc National de la Langue de Barberie.

An der Mündung vom Senegalfluss gelegen, ist die Zebrabar von Martin und Ursula Dürig ein ganz besonderer Ort, den wir nie vergessen werden.
Saint-Louis ist laut, schmutzig, bunt und absolut faszinierend. Die Stadt im Norden Senegals ist Weltkulturerbe und Reliquiar der Kolonialzeit.

Die Atlantikküste bis an die Grenze zu Gambia

Danach hatten wir die Hoffnung, mit etwas Warten und Glück unsere geplante Reise nach Namibia fortzusetzen. So haben wir uns gründlich im Senegal herumgetrieben. Im Norden haben wir den Lac Rose besucht, waren in Dakar und sind die Küste südwärts gefahren, über Popenguine, Somone, M’bour, Palmarin bis Djiffer.

Die Küste entlang Richtung Süden – leider sind die Orte meistenteils sehr verhüllt und romantische Stellplätze schwer zu finden.

Rund um Gambia herum

Über Kaolack fahren wir in den Parc National du Delta du Saloum nach Sokone und Toubakouta. Mit dem Beginn der Regenzeit sind wir wegen der geschlossenen Grenzen ganz um Gambia herumgefahren, die Casamance ist unser nächstes großes Ziel. Von Tambacounda aus geht es in den Forêt de Diambour nach Wassadougou am Gambiafluss.

Besonders gut hat es uns im Delta du Saloum gefallen. Beim Curaan-Center von Madame und Monsieur Mamadou haben wir einige Zeit verbracht.

Casamance

Schon jetzt werden die Straßen schwierig zu befahren, die ersten Unwetter ziehen über das ausgetrocknete Land. Wir fahren deshalb über die N6 Richtung Casamance und verzichten auf die schlechte Wegstrecke in die südöstliche Region Senegals mit seinen berühmten Wasserfällen Dindefelo.

Der Blick auf den Gambiafluss bei Wassadou – traumhaft.


Kolda, Ziguinchor, Kafountine, der Regen wird heftig. In Elinkine, mitten in den herrlichen Mangroven, verbringen wir die komplette Regenzeit, nicht das schlechteste, denn der Regen bringt neben unpassierbaren Straßen auch Vorteile, denn die Temperaturen sind sehr angenehm. In Elinkine weht zudem fast immer eine angenehme Brise vm nahen Atlantik und die Mangroven sind ein wunderschön.

Eine ganz besondere Zeit erleben wir in Elinkine mit viel Regen, Angeln und Mangroven satt!

Cap Skirring und Diembéring, wo wir unser neues Familienmitglied Yoda finden, sind weitere Stationen in der Casamance. Jetzt steht allerdings für uns fest, dass wir nicht weiter nach Südafrika reisen werden, sondern zurückkehren nach Europa, sobald Marokko seine Grenzen für den touristischen Verkehr wieder öffnet.

Die Küste der Casamance und ganz besonders am Maya Plage hat es uns sehr gut gefallen.

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