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Frankreich – Richtung Afrika

Nachdem wir am 22. Januar 2020 in Richtung Afrika gestartet sind, mussten wir erst noch einen kleinen Umweg über Frankfurt nehmen, um wichtige Tools zu besorgen – Ersatzventile für unsere Reifen – die man nur selten, oder gar nich in Afrika bekommt. Wir finden sie im Internet bei einem Händler in Dietzenbach, der sich auf Offroad-LKW-Reifen spezialisiert hat. Am ersten Tag unserer Reise fahren wir noch bis Lampertheim/Worms und finden bei frostigen Temperaturen einen ruhigen Übernachtungsplatz am romantisch-verschneiten Altrhein.

Am nächsten Tag ging es entgegen unserer eigentlichen Routenplanung erst über die A5 nach Offenburg bei Freiburg zu einem Campingausstatter. Dort haben wir unseren überlebswichtigen Pizzastein umgetauscht, den wir uns noch vor ein paar Tagen in der Koblenzer Filiale gekauft hatten. Dieser war leider in der verschlossenen Packung zerbrochen. sind wir weiter direkt über den Rhein, um dann endlich französischen Boden unter den Reifens haben.

Ab jetzt keine Autobahnen mehr!

Was wir uns bei Abreise vorgenommen hatten, wird jetzt endlich verwirklicht: wir fahren ab sofort keine Autobahnen mehr! Unsere Route führt uns über das historische Städtchen Colmar im Elsass weiter über Mühlhausen nach Belford und Besançon. Unseren ersten Stopp in der wunderschönen Region rund um den Doubs ist bei Montbellard,. Wir entdecken einen gestauten Angelweiher, der wirklich besonders schön angelegt ist. Hier werden wir von den ansäßigen Jäger herzlich willkommen und dürfen vor dem Vereinshaus direkt am See parken.

Nach den vielenanstrengenden Monaten der Reisevorbereitung kommen wir zum ersten Mal ein bisschen runter

Nach der anstrengenden Autobahnfahrt ist dieser abgeschiedene Ort eine Oase der Ruhe. Trotz knackigen Minustemperaturen lädt uns die schöne Anlage am nächsten Morgen zu einem ausgiebigen Spaziergang ein, der nicht nur den Hunden frischen Wind in die Nase weht. In der romantischen Morgenstimmung kommen wir nach den wahnsinnig anstrengenden Monaten der Reisevorbereitung endlich ein bisschen runter und realisieren so langsam, dass wir nun endlich auf Tour sind.

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